Als ich vor zwei Monaten beschlossen habe, die alte Gartenhütte nicht mehr verfallen zu lassen, sondern ihr ein bisschen Leben zurück zu geben und in ein She Shed bzw. Family Shed zu verwandeln, habe ich Anfangs nicht gewusst auf was ich mich einlasse. Weiß man das überhaupt, bevor man ein Projekt beginnt?

Eher nicht.

Ein bisschen ausmalen sollte es werden, ein bisschen hier, ein bisschen da … Dass ich zwei Wochenenden mit Scheibtruhenschieben und (meiner Hassbeschäftigung) Erde schaufeln beschäftigt gewesen wäre – davon hatte ich natürlich keine Ahnung.

Die Gartenhütte war in einem sehr erbärmlichen Zustand, obwohl man es ihr auf den ersten Blick nicht so sehr angesehen hat. Noch ein Winter und der Anbau, der jetzt wieder die Fahrräder beherbergt, wäre in sich zusammen gefallen.

Binnen Kürze hat es dann meine gesamte Familie involviert. Schleppen, sägen, schleifen – alleine nicht ganz so lustig. Vor allem – ich habe sowas noch nie gemacht! Meine Lernkurve war dann aber ziemlich gut. Mittlerweile mache ich immer mehr und habe in den letzten Wochen dann alleine weitermachen können.

Die Trägerbalken des Anbaus waren komplett vermorscht (Ameisen hatten sie komplett zersetzt und es kam nurmehr gelbes „Holzmehl“ raus) und wie durch ein Wunder hing der gesamte Anbau nurmehr an ein paar Winkeln – oder aus Gewohnheit … – in der Luft und hatte bis dahin nicht Erdkontakt gebraucht.
Warum? Ich weiß es nicht.

Und hier ist der erste Teil unserer Abenteuers im Fast Forward Modus!

Diese Werkzeuge haben wir verwendet:

Powertools:

[Bei manchen haben wir ältere Modelle, hier sind die neuen verlinkt.]

Weitere:
  • Hammer (zusätzlich: Vorschlaghammer, Gummihammer)
  • Brecheisen
  • Pinsel (hier kann ich jene von Action empfehlen, sehr günstig und hochwertig.)
  • Maurerkelle
  • Spachtel
  • Zangen
  • Scheibtruhe
  • Spaten & Schaufel
  • Arbeitshandschuhe
  • Atemschutzmasken
  • Schutzbrille
  • Gehörschutz (kann ich jedem empfehlen, wenn man mit Sägen und Schleifern arbeitet!)
  • Wasserwaage & Senklot
  • Holzstemmeisen

 

Wichtiges Material:
  • Wetterschutzfarbe von Hornbach (in Schwedenrot und Weiß)
  • viel Schleifpapier & noch mehr Schrauben (ca. 1.000 Stück)
  • Holzleisten
  • Ziegeln (Fundament wurde im Anbau erhöht) & Maurermörtel
  • Schalungsbretter (innen & außen)
  • Holzbalken
  • Winkel
  • Outdoor Holzkitt

 

Was noch gemacht werden muss

Fertig? Noch lange nicht!

  • Veranda: Fußboden, Balken am Portal erneuern (unten abgemorscht), Unterseite vom Dach schleifen & streichen
  • Eingangstür: neuer Türdrücker (ich suche nach einer Alternative für diesen hier, da er nicht nach Österreich geliefert wird)
  • Anbau: Türe fehlt komplett und muss inkl. Türstock erst gebaut werden.
  • Innen: Hier ist eigentlich noch gar nichts passiert, das kommt als nächstes.
  • Fenster: Fenstersturz muss bei 2 Fenstern noch gemacht werden.
  • Dach: Abschlusskanten

 

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2 Comments

  1. Caro

    22. August 2017 at 08:24

    Bist du wahnsinnig, da hast du dir ja was angetan! Toll!

    1. Maria Ratzinger

      22. August 2017 at 09:31

      Danke, liebe Caro! :) Am besten man weiß vorher nicht, was man sich da eigentlich aufhalst. Denn wenn man erst einmal im Projekt drin steckt, muss man es auch zu Ende machen.

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