Cire Trudon: Mehr als nur eine Kerzenmanufaktur

 photo kerzen_zpsd78fa2b7.jpgDer Markt für Duftkerzen der Luxusklasse ist in den letzten Jahren immer größer geworden. Angefangen beim Esteé Lauder Konzern, der Jo Malone gekauft hat, über diptyque Paris, bis zu VOLUSPA oder zu DL & Company über die neueren Marken wie NEST, gibt es eine sehr große Fülle an geschmolzenem Wachs, das mit einem Docht versehen die Gründer dieser Firmen zu Wohlstand gebracht hat. Was heute nicht schon alles gebrandet wird und seinem Besitzer bei einer eventuellen Homestory, ob Blog, Magazin oder einfach beim Besuch, zu einem „Insider“ der unermesslichen Fülle einer durchmarketierten Lifestylebranche werden lässt, ist eine andere Geschichte. Wenn das Glaserl schön ist, der Duft nicht allzu sehr stinkt, dann ist einem egal, was man da schließlich um gefühlte 5 Euro pro Stunde abfackelt. Hauptsache es lässt sich auf Instagram mit vielen Likes belohnen.

Umso interessanter ist es, wenn man dann auf eine Marke trifft, die sich weit über dieses Lifestyle-Gedöns erstreckt, in eine Zeit, als Licht nach Sonnenuntergang noch nicht aus einer Glühbirne kam und Kerzen eine absolute Notwendigkeit waren. Die Rede ist von der französischen Kerzenmarke Cire Trudon, die man ruhig mit dem überstrapazierten Wort „legendär“ belegen kann.

Die Geschichte des Unternehmens klingt, als wäre sie dem Roman Patrick Süßkinds „Das Parfum“ entsprungen oder könnte zumindest eine Seitenhandlung darin spielen. Großes Kopfkino! Wir beginnen am besten mit der Gründung. Natürlich.

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