DIY: Der Rosen-Topf – Blumen selber stecken

Letzte Woche habe ich euch den Blumen-Kürbis gezeigt. Jetzt geht es mit einem klassischen Blumen-DIY weiter. Und es greift gleich die Frage auf, wie man mit der Anzahl der Blüten ein wenig schummeln kann. Denn oft ist der Container größer als die Blütenköpfe an Platz verbrauchen bzw. bedecken können und dann steht man mit kahlen Stellen da. Muss nicht sein!

 

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Da das Laub der englischen Rosen, die ich auf dem Markt gekauft habe, sehr schön ist, habe ich es gleich genutzt. Dazu gibt es einen einfachen Trick, den ich euch unten zeige! Denn selbst wenn der Blütenkopf abgeschnitten wird, kann man den Stängel noch weiter verwenden.

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Den Steckschwamm in einen Wassertrog legen und warten bis er untergegangen ist. Nicht unter Wasser drücken! Anschließend kann er mit einem Messer (es muss sauber sein, sonst gelangen Fäulnisbakterien in den Schwamm) so lange herumschnitzen bis die Vase gefüllt ist. Diesmal habe ich auf einen überstehenden Schwamm verzichtet, da man für einen kugeligen 3D-Effekt ein Drittel mehr Blumen braucht.

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Ich verwende für alle meine Blumenarbeiten eine Schere, die eines meiner liebsten Weihnachtsgeschenke ist. Sie ist von Schatten und sehr scharf. (Warum sie bei Amazon „Damenschere“ heißen muss, weiß ich nicht. Ich habe noch nie damit Damen gestutzt.) Zwar sieht sie aus wie eine normale Gartenschere, hat aber eine Klinge, die den Stängel nicht quetscht, sondern schneidet. Das verlängert obendrauf nochmal die Frische.

Außerdem tunke ich gleich nach dem Abschneiden die frische Schnittfläche in ein Glas Wasser, damit der Pflanzensaft abgewaschen wird und nicht die Fläche verklebt. Den Tipp habe ich schon bei einigen Blumen-Tutorials gesehen, kommt mir ein wenig abergläubisch vor, aber ich mache es trotzdem oft.

Das Gesteck besteht aus zwei Elementen. Zum einen natürlich den Rosenkopf, der durch den kurzen Stängel viel länger lebt und zum zweiten aus den Blättern, die ich am Stängel belassen habe, um sie besser zwischen die Rosenköpfe zu stecken.

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